lb rosenperlenherstellung2013

    Von der Rose zur Perlen - die Herstellung

    Die Herstellung dieser kleinen Kostbarkeiten ist sehr zeitaufwändig und erfordert viel Geduld und Liebe. Belohnt für all die Mühe wird man mit dem wunderbaren Duft, der während der Herstellung alle Räume durchzieht und mit samtweichen, duftenden Händern direkt nach dem Formen der Perlen. Und die Natur sorgt dafür, dass immer wieder anders- und einzigartige Perlen entstehen.

    Herstellung

    Die Blütenblätter von Duftrosen werden stundenlang erhitzt und dabei immer wieder gerührt bis sie eine lehmartige Konsistenz haben. Aus dieser Masse werden Perlen geformt - fast wie bei der Pralinenherstelltung.

    Auf Zahnstochern trocknen die Perlen an der Luft. Damit sie nicht mit dem Holz verkleben, werden die Perlen täglich gedreht - fast wie bei der Champagnerherstellung.

    Die Rosenperlen verlieren beim Trocknen deutlich an Größe. Abhängig von Farbe und Duft der verwendeten Rosen entstehen in Größe und Färbung unterschiedliche Perlen. Die einzelnen Perlen sehen immer wieder anders aus - manchmal wie Lava, wie kleine Trüffel oder wie dunkle Schokolade. Meine Lieblingsperlen sind dunkelrot mit einem Hauch dunklem Pink-Lila.

    Die gut durchgetrockneten Perlen können geschliffen oder ungeschliffen weiterverarbeitet werden. Um die Struktur der Rosenperlen besser herauszuarbeiten, werden die Perlen nach dem Schleifen mit einem Hauch hochwertigem, ätherischen Rosenöl überzogen. Auf Dieser intensive Rosenduft lässt beim Tragen des Schmuckstücks langsam nach und es bleibt der typische Duft der Rosenperlen, der an hochwertigen Tee mit Rosenaromen erinnert. In Blechdosen aufbewahrt, behalten die Rosenperlen diesen Duft über viele Jahre hinweg.

    Früher wurden Rosenperlen für Rosenkränze verwendet. Ein uraltes Handwerk neu belebt.